Geschichte

Realschule Mayen
Raumnot und zeitweise Lehrermangel

Die Stationen unserer Schule

18.08.42

Beginn des Unterrichts mit zwei Klassen und zwei Lehrern, Rektor M.Loch und Frau Lyzealoberlehrerin Horchheim, im Gebäude der heutigen Berufsschule (alte Postschule).

 

Januar ‘45

Starke Zerstörung bei einem Großangriff 01.10.45 Wiederbeginn des Unterrichts mit fünf Klassen unter großen Schwierigkeiten. Es fehlten Türen und Fenster, Regen lief die Flure entlang. Die Heizung war total ausgefallen. Mit Sperrholz wurden die Fenster zugeschlagen, um sich vor Zugluft zu schützen. Nur zwei Lehrkräfte standen zur Verfügung. Die Klassen waren im Wechsel oder zusammen zu unterrichten.  Einige Klassen siedelten im Winter in die Schule an der Bachstraße über, andere waren im Gebäude des alten Gymnasiums untergebracht

Frühj. 1946
Alle Klassen kehrten in das notdürftig reparierte Gebäude in der Alleestraße zurück. 1948 In der Baracke auf dem Schulhof wurde ein behelfsmäßiger Handarbeitsraum hergerichtet

Jan. 1950

Umzug aller Klassen in das Gebäude an der Bachstraße. Drei Klassen waren im Gebäude an der Ringstraße (heutige Clemensschule) untergebracht. Der Hausmeister, Herr Pauly, richtete zusätzlich den Dachboden  als Behelfsklassenraum her

1952
Die Kollegen wehrten sich gegen die Neuaufnahme von zwei Klassen, weil keine Räume zur Verfügung standen. Als Notlösung musste eine Klasse jeweils nachmittags kommen, eine andere Klasse wurde im Kartenraum untergebracht. 1954 Wiedereinzug in die alte Postschule in der Gerberstraße. Für zehn Klassen standen acht Räume zur Verfügung. Eine Klasse hatte Nachmittagsunterricht, eine weitere war im Lehrerzimmer untergebracht. 1955 Renovierung der alten Postschule. Erstmals standen für 12 Klassen 12 Räume zur Verfügung. Dennoch – die Realschule hatte keinen einzigen Fachraum. Es fehlten ein Physik- und Chemieraum, ein Raum für Handarbeiten, Musik, Maschinenschreiben, für die Bücherei. Es war ebenfalls kein Raum vorhanden, um Wahlpflichtfächer parallel unterrichten zu können. Während des katholischen Religionsunterrichts mussten die evangelischen Schüler die Stunde auf dem Flur oder auf der Straße verbringen.

1960
Nach dem Erweiterungsbau für die Berufsschule erhielt die Realschule zwei neue Klassenräume, um den parallel verlaufenden Wahlpflichtunterricht halten zu können.

23.04.63
Die Schülerzahlen stiegen. Bei 130 Anmeldungen waren drei Klassen zu bilden. Heute werden bei 121 Anmeldungen fünf Klassen eingerichtet!

 

24.02.64

Umzug in das alte Gymnasium in der Alleestraße. Von Anfang an Raumnot! Die Klassenzahlen stiegen weiter! Der Verkehrslärm wurde unerträg1ich! Erste Stimmen für einen Neubau wurden laut.

1965

Erstmals mussten vier Klassen 5 eingerichtet werden. Zwei neue Klassenräume wurden in der Steinmetzfachschule und in der Kreishandwerkerschaft am Wasserpförtchen bezogen.

 

1967
Zwei weitere Räume der Steinmetzfachschule wurden für die Realschule hergerichtet.

1968
Im alten Kulturamt in der Maifeldstraße wurden vier Räume als Klassenräume bezogen. Die Realschule Mayen hatte 24 Klassen bei nur 20 hauptamtlichen Lehrern. Einige Kolleginnen und Kollegen waren Klassenleiter von zwei Klassen. Sechs Klassen hatten an einem Tag in der Woche keinen Unterricht. Alle Bemühungen um Lehrkräfte blieben erfolglos.

09.12.68
Baubeginn der neuen Realschule in der Joignystraße

02.12.70
Richtfest für die Realschule Mayen

10.04.72
Unterrichtsbeginn im Neubau

01.08.72
Die Klassenzahl stieg auf 28. Die neue Schule war für nur 24 Klassen konzipiert.

Nov. 1972
Einweihung der neuen Sporthalle

01.09.73
An der Realschule Mayen konnten acht Planstellen nicht besetzt werden.

01.08.79
Die Schüler und Klassenzahlen entwickelten sich dramatisch. Die Klassenzahl stieg von 31 auf 34, die Schülerzahl auf die Rekordhöhe von 1164. Eltern schlossen einen Streik nicht aus. Von 34  Klassen mussten 10 wandern.

06.10.79
In kürzester Zeit wurde ein neuer Pavillon für zwei Klassen bezugsfertig.

01.08.82 Die Schüler- und Klassenzahlen gingen zurück. Unterrichtsausfall war nur geringfügig in den musischen Fächern zu verzeichnen.

1986
Die Klassen- und Schülerzahlen gingen weiter zurück. Zwei Klassenräume wurden zu naturwissenschaftlichen Fachräumen umgebaut.

1988
Ein weiterer Klassenraum wurde zu einem Computerlabor umgerüstet. Die Schülerzahl (724) und Klassenzahl (27) sind seit 1979/80 ständig zu- rückgegangen und haben einen Tiefstand erreicht.

1991
Baubeginn des neuen Rundbaus mit Fachräumen für Musik, Bildnerisches Gestalten sowie Aufenthaltsraum für Schüler

16.01.92
Richtfest des Anbaus

Der Erweiterungsbau wurde im Herbst 1992 fertiggestellt. Für ca. 5,6 Millionen DM wurden je zwei Fachräume für Musik und Bildnerisches Gestalten, ein TG - Raum, und ein Aufenthaltsraum für Schüler  errichtet. Gleichzeitig wurden im Hauptgebäude durch Umbauarbeiten mehrere Klassenräume neu geschaffen.

Im August 2000 geht Realschuldirektor Klaus-Peter Wyrwoll in den verdienten Ruhestand.

Im September 2000 beginnt Realschulrektorin Christa Steinebach ihren Dienst an unserer Schule.

Die Feierlichkeiten zur 60 - Jahrfeier finden am 23.Mai mit einem Festakt und am 24. Mai mit einem Schulfest ihren Höhepunkt. Zur Ehemaligen - Feier kommen über 1500 ehemalige Schüler. Ein wahrhaft großer Erfolg des  Schulelternbeirates unter der Leitung von Horst Krämer

Konrektor Artur Lubatschowski verlässt Ende des Schuljahres 2003/04 die Realschule und geht in den Ruhestand.

Ab dem Schuljahr 2004/05:

Stefan Gerharz

1. Konrektor

Gerhard Müller

2. Konrektor

3.12.2006

Realschulrektorin Christa Steinebach verstirbt nach schwerer Krankheit im Alter von nur 54 Jahren. Die gesamte Schulgemeinschaft trauert um ihre Schulleiterin.

Stefan Gerharz übernimmt als Stellvertretender Schulleiter die Führung der Schule.

Mit Ende des Schuljahres 2006/07 wird der letzte Jahrgang 10 entlassen, der in der Klasse 5 mit Französisch als erste Fremdsprache begonnen hatte. Somit wird das Fach Französisch nur noch im Wahlpflichtfachbereich angeboten.

 

20.8.2007

Realschulrektorin Gisela Mendritzki übernimmt die Leitung der Albert-Schweitzer-Realschule. Sie wechselt von der Schönstätter Marienschule in Vallendar zur Realschule nach Mayen und komplettiert somit die Schulleitung um die beiden Konrektoren Stefan Gerharz und Gerhard Müller wieder.

Zu Beginn des Schuljahres 2007/08 kann ein komplett neu renovierter Naturwissenschaftlicher-Übungsaal in den Dienst genommen werden. Der Raum ist mit Medienliften ausgestattet, die alle Schülerplätze von der Decke herunter mit Strom, Gas und PC-Anschluss beliefern. Dadurch wird ein absolut zeitgemäßes flexibles Arbeiten in Gruppen ermöglicht.

Auch die Bibliothek findet endlich wieder einen festen Standort zentral im Schulgebäude. Nach finanzieller Unterstützung durch Sponsoren und den Förderkreis steht einem Ausbau zu einem Medienzentrum mit PC und Internetanschluss nun nichts mehr im Wege.

Die Schülerzahlen sind weiterhin rückläufig. Die Realschule in Mayen bewegt sich auf eine bereits in den 70ziger Jahren ursprünglich geplante Vierzügigkeit zurück.

Leider muss die Schule in diesem Schuljahr auch einen größeren Stundenausfall hinnehmen. Das macht sich vor allem im Wegfall von nachmittäglichen Arbeitsgemeinschaften bemerkbar.